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Ten in ihr den Geſchmack an den Freuden der gro⸗ ßen Welt, den Hang zu rauſchenderen geſelligen Vergnügungen in ihr ausgerottet hat!“ Dieſe boshafte Anſpielung wies ich anfangs als grundlos von mir; allein ſchon nach Jahresfriſt mußte ich mit Bedauern wahrnehmen, daß ſie ſich leider als gegründet bewährte. Als Laura nach London zurückkehrte, vergaß ſie, daß ihr Gatte nur darum noch im Geſchäftsleben blieb, um es dahin zu brin⸗ gen, daß er ſich ſpäter gänzlich und definitiv in Thorney⸗Hall niederlaſſen konnte, woſelbſt er unge⸗ heure Arbeiten, landwirthſchaftliche Verbeſſerungen, die Gründung von Wohlthätigkeits⸗Anſtalten u. ſ. w., kurzum alles Dasjenige beabſichtigte, was dem intelli⸗ genten und rührigen Menſchen an einem Leben voll ländlicher Muße nur immer lockend erſcheinen mag. Gewöhnt in den Salons zu glänzen, fand ſich Laura bald wieder mit Vergnügen auf dem Schauplatz ihrer früheren Erfolge zurecht, und ſtürzte ſich allmälig wieder in eine, meines Erachtens(obſchon ich hier⸗ über vielleicht von einem allzu beſchränkten Stand⸗ und Geſichtspunkte aus urtheilte) tadelnswerthe Lauf⸗ bahn verderblicher Zerſtreuungen und Verſchwendung. Hugh war von ſeiner Liebe für ſie verblendet und achtete anfangs nicht genug hierauf. Er lieferte anfänglich, ohne darüber nachzudenken, ſogar die Mittel zu jenem großen Aufwande, worin ſich ſeine Frau gefiel. Später aber, und als ſeine Vorſtellun⸗ gen ohne Zweifel nicht mehr ſo geneigtes Gehör ge⸗ funden haben würden wie im Anfang ſeiner Che, fühlte er nicht mehr den Muth in ſich, dieſe Vor⸗ ſtellungen zu machen. Ich vermochte mir dieſe Be⸗


