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Licht, damit er ohne Hinderniß über einen dunklen engen Hausgang nach dem Stübchen gelangen könne, welches ihm bei uns eingeräumt war. Am Fuß der Treppe hielt mich der Vetter eine kleine Weile zu⸗ rück, theilte mir ſeine Abſicht mit, ſich in Edinburgh niederzulaſſen und fragte mich um meine Meinung hierüber. Er machte während dieſer Unterredung eine ſolch ernſthafte Miene, daß ich große Luſt hatte, ihm ins Geſicht zu lachen; allein da er dabei ganz ungewöhnlich blaß ausſah, ſo unterdrückte ich dieſe ungeſtüme Anwandlung von unzeitiger Luſtigkeit. „Ich will Dir meine Anſicht darüber ſagen, wenn ich mich erſt gehörig erkundigt haben werde!“ ver⸗ ſetzte ich.— Nun drückte er mir haſtig die Hand und ſtieg dann die Treppe hinan, ohne ein einziges Wort hinzuzufügen. Bei der Rückkehr ins Beſuchs⸗ zimmer erzählte ich, was mir der Vetter Harley ge⸗ ſagt hatte. Meine Mutter faßte mich ſogleich feſt ins Auge.
„In der That!“ rief mein Vater,„das iſt mir etwas ganz Neues! Ich will morgen mit dem Jungen ſprechen, den ich bisher nicht für ſo launen⸗ haft und fantaſtiſch gehalten hätte. Wie iſt er nur ſo plötzlich auf dieſen ſonderbaren Einfall gekom⸗ men?“ Mit dieſen Worten warfen er und meine Mutter einander bedeutſame Blicke zu: meine Gegen⸗ wart ſchien ſie zu geniren, und ich begab mich daher zu dem Kinderkreiſe am andern Ende des Zimmers, waüchen ſich um die Muhme Thomaſine geſammelt hatte. 1 Einige Tage hernach verließ Harley unſer trau⸗ liches Burndale. Eine Reihe von Zufällen(indeſſen,


