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Thorney-Hall : Geschichte einer alten Familie / von Holme Lee ; aus dem Englischen von Carl Müller
Entstehung
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wer weiß, ob es lauter ſolche Zufälligkeiten waren?) machte, daß ich den Vetter von der vorerwähnten kurzen Unterredung an nicht wieder ſah. Ich war ſpazieren gegangen, als er zu uns kam, um ſich zu verabſchieden, und in einer Unterrichtsſtunde, als er abreiste. Man ſagte mir nur, er habe bei einem ſeiner Oheime in Edinburgh eine Stelle als Commis erhalten, welche ihm einen größeren Gehalt und be⸗ deutendere Vortheile ſichere, als er irgend in Burn⸗ dale zu finden im Stande geweſen wäre. Nun wagte ich zwar noch einige weitere Fragen, um hierüber mehr zu erfahren; allein meine Eltern gaben mir keine Antwort darauf, und ich ſchloß daraus, des guten Vetters Handlungsweiſe habe nicht ihren ganzen Beifall; ich drang daher auch nicht mit wei⸗ teren Fragen in Vater und Mutter. Gleichwohl hatte Harley's Scheiden eine merkliche Lücke in unſerem kleinen Kreiſe zurückgelaſſen. Mein Vater pflegte ihn gerne Abends mit in ſein Arbeitscabinet zu nehmen, wohin er ſich gewöhnlich vom Lärm unſerer Spiele betäubt flüchtete; meine Brüder er⸗ kundigten ſich bei ihm mit Vortheil, wenn ihnen irgend eine Schwierigkeit in ihren Schulaufgaben begegnete und ihnen eine Unterſtützung willkommen war. Namentlich aber am Sonntag bemerkten wir ſeine Abweſenheit ſchmerzlich während der langen müſſigen Stunden, welche er gewöhnlich mit uns verbrachte und während deren er uns trefflich zu unterhalten wußte.

Allein dieſe Lücke war bald zum Theil ausge⸗ füllt durch eine neue Bekanntſchaft, welche mein Vater gemacht hatte. Es hatte ſich ein Herr in

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