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rung, daß ſie keiner Bedenkzeit und keiner nähern Erkundigung ſtattgeben könne. Mr. Nevil glaubte nun einige Anſpielungen wagen zu dürfen über die „bedenklichen Gerüchte“, welche dem Schloſſe, worin er ſich feſtzuſetzen vor Begierde brannte, an ſeinem Werthe ſchadeten. Seine Baſe erwiderte ihm aber einfach, ſie hoffe mit einem aufgeklärten vernünftigen Manne zu unterhandeln und nicht mit einem un⸗ wiſſenden abergläubiſchen dummen Bauern, und dieſe Antwort war von einem geringſchätzigen Blicke be⸗ gleitet, welcher den beredtſten Kommentar dazu lie⸗ ferte. Jetzt wollte Mr. Nevil die Sache noch mit ſeinen Sachwaltern näher überlegen; aber Miß Griſſell bedeutete ihm, daß die mit einer derartigen Be⸗ handlung unzertrennlich zuſammenhängende Art der Unterhandlung ihr in keiner Weiſe genehm ſein würde, ſondern daß ſie verkaufen wolle und zwar ſogleich. Sie habe ſchon einen Kaufsliebhaber unter der Hand, falls Mr. Nevil ſich nicht ſogleich würde entſcheiden können; ſie benachrichtige ihn hievon, ſagte ſie, einzig nur in Folge einer Regung von Familienſtolz und Schicklichkeits⸗Gefühl, weil ſie es lieber ſehen möchte, wenn das Schloß nicht in ganz landfremde Hände fiele.
Als Mr. Nevil ſie ſo entſchloſſen ſah, gar keinem Aufſchub und keiner Ausrede ſtattzugeben, und als eer daraus unzweideutig wahrnehmen konnte, daß er entweder alsbald zugreifen oder eine Gelegenheit ſür immer verlieren mußte, auf welche er ſchon längſt mit Spannung und Sehnſucht gelauert hatte, wagte er nicht länger zu zögern. Wenige Minuten reichten hin um einen proviſoriſchen Kaufbrief aufzuſetzen und


