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wenig angelegen ſein, um ſich her gehörige Ordnung zu erhalten. Unter ſo verſchwenderiſchem Haushalt zer⸗ bröſelte ſich die alte domäne von Tag zu Tag mehr. Ob den Thoren des Schloſſes kauerte das Verder⸗ ben, unbekümmert um die drohenden Geſtalten der ſpringenden Greifen, der Schildhalter, während drin⸗ nen im Schloſſe Tag und Nacht eine Schaar emſiger Gäſte und hungriger lärmender Schmarotzer an des Beſitzers Tiſche ſchwelgten und die alten Hallen vom Tumulte der Orgien und dem Getöſe der frivolen Trinkſprüche widertönten, und es buchſtäblich hieß wie in der alten Romanze:
„Der Ritter trank, der Knappe ſoff, Der Jagdhund kaut am Troge.“
So ſaß dort das Verderben und verſchlang, Acker um Acker jene ſtolzen herrlichen Ländereien, welche ſeit ſechs Jahrhunderten in derſelben Familie geblie⸗ ben waren, und von Zeit zu Zeit zeigte es dem er⸗ ſchrockenen Squire auf der Schwelle des Bankettſaa⸗ les ſein leichenbleiches drohendes Geſicht.
Eines Tages ſtarb der Squire und zwar ſehr plötzlich; er war mit ſeinen Hilfsmitteln am Ende und von einer ſchweren Kataſtrophe bedroht, und da überdies dieſem jähen Ende keine Spur von Krank⸗ heit vorangegangen war, ſo erſchien dieſer Todesfall nur um ſo räthſelhafter. Die Nachbarn ſprachen nur ungern und flüſternd davon. Das Gemach, worin der Squire verſchieden war, die ſogenannte öſtliche Stube, blieb verſchloſſen. Man ſetzte ſeine Leiche in der Gruft der Kirche von Thorney bei,


