321 fuͤhlte er ſich aufs ſchmerzlichſte bewegt, und bat ſeinen Freund in den ruͤhrendſten Aus⸗ druͤcken um Vergebung, und wo moͤglich um Fortſetzung ſeiner Freundſchaft. Er erklaͤrte die ganze Angabe fuͤr die boͤslichſte, grundlofeſte Falſchheit, die aus den Folgerungen und Ver⸗ muthungen ſeiner Mutter entſtand, wie bereits angedeutet ward. Nachdem er hierauf einiges aus Mrs. Valency's Familie und ſeinen Vor⸗ ſatz, ſich mit Miß Melville zu verbinden, mitgetheilt hatte, ſchrieb er ferner:„Ich fuͤhle keine Furcht wegen der Zukunft, als in Bezug auf Sie! Sollte das Ungluͤck, welches meine Familie Ihnen bereitete, bleibende Fol⸗ gen nach ſich ziehen, ſo kann ich nie ruhig ſeyn. Welche qualvolle Zeit muͤſſen Sie durch⸗ lebt haben! noch waren Sie, wie ich weiß, die einzige Perſon, welche duldete. Vergebens war die Bemuͤhung, es zu verbergen: Stolz und Liebe kaͤmpften in jenem Herzen, das ich faſt von dem erſten Augenblick der Bekannt⸗ ſchaft an Ihnen fuͤr ergeben hielt. Um ihret⸗
Guerilla⸗Anf. II. 21


