34 ſte aufgebracht ſei, weil er ſich durch ſie eines ſo zaͤrtlich geliebten Weſens beraubt ſah. Sie fuͤhlte ſich erſchreckt, und fuͤrchtete zu nahen; allein die Beſorgniß, ihre Schweſter moͤchte erſcheinen, ehe dieſe heftige Aufregung vor⸗ uͤber, oder ſie auf deren Anblick vorbereitet waͤre, bewog ſie, ihre eignen Gefuͤhle zu be⸗ kaͤmpfen, wo moͤglich ihn milder zu ſtimmen. Sie war nicht ohne Furcht, er habe unguͤn⸗ ſtige Nachrichten von ſeinem Bruder erhalten, und nur der Gedanke an Ella's Lage machte ſie faͤhig, eine ſolche Vereinigung ſtoͤrender Einwirkungen zu ertragen. All ihren Muth zuſammennehmend, nahte ſie ihm auf die ver⸗ bindlichſte Weiſe von neuem, und ſagte mit zaͤrtlichem Ton:„Lieber Edgar! ich komme, ihnen die erfreuliche Nachricht zu bringen, Ella, ihre Ella! wartet nur auf—
„Nennen ſie dieſelbe nicht! ſchrie er mit heftiger Stimme, indem er von uͤberna⸗ türlicher Kraft durchrungen ſchien; und ſchnell


