Teil eines Werkes 
2. Theil (1817)
Entstehung
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einige Perſonen da ſchliefen., Laͤcherlich! rief Honoria,dieß iſt eine zu große Thuͤr fuͤr ein Schlafzimmer. Sie war bereits hin⸗ durchgeſchritten, ein weiter Naum ſtellte ſich dar, und als ſie das Licht emporhielt, fand ſie ſich in einer weitlaͤuſigen Bildergaüerie. Mit aufrichtiger Beſtuͤrzung blickte ſie auf ihre Begleiterin, die augenſcheinlich in nicht gerin⸗ ger Unruhe war.

Gewiß, dieß kann kein Wirthshaus ſeyn! rief Honoria.Ja, ja, auf Wort und Ehre, es iſt eins; allein es war vor⸗ mals der Sitz eines Gentlemans und alle dieſe ſchoͤnen Sachen blieben zuruͤck.

Honoria durchging die Gallerie, alles ge⸗ nau betrachtend. Die Sammlung enthielt viele Portraits und Bilder in Lebensgroͤße; und als der Schein des Lichts auf dieſelben ſiel, ver⸗ ſchwand ihre ganze Aufmerkſamkeit, die Farbe entfloh ihren Wangen, und ſie zitterte ſo ſehr, daß ſie das Licht der Magd geben mußte. Ihre Blicke wanderten nicht laͤnger umher, ſondern