Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
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ſteigen unter einem langen Gemurmel der Erwartung und des Antheils.

Es war ein neues Stuͤck von dem Modeſchriftſtel⸗ ler und der Gegenſtand des Gedichts eins der Meiſter⸗ ſtuͤcke der Zeit: man erwartete Wunder.

Im erſten Akt zeigte ſich das Drama duͤrftig, nur ein kleiner Ehebruch, noch in der Perſpective; das war fuͤr die Zeit mager, das gab wenig Hoffnung. Es iſt froſtig, ſagte Amanda; der Dichter macht es gewoͤhn⸗ lich beſſer. Warte doch, meine Tochter, warte. Laß ihn nur anfangen, er iſt ſo reich an Intereſſe!

Im zweiten Akt: eine Blutſchande. Das laͤßt man ſich gefallen! man vermuthete es. Das Intereſſe wird kommen, Couſin!

Im dritten Akt: zwei Ehebruͤche. Man fing an zu weinen, die Flacons wurden geoͤffnet. Sie ſind nicht geruͤhrt, Couſin?

Im vierten Akt: dreifache Blutſchande. Die Lo⸗ gen ſchwammen in Thraͤnen, das Pochen des Parterre miſchte ſich mit dem Bravo der Galerien, die flutende Bewegung der Huͤte und Federn verrieth die Ruͤh⸗ rung der Damen; drei huͤbſche Frauen wurden ohn⸗ maͤchtig; Amanda ſchluchzte. Sie bewundern nicht, Couſin?

Im fuͤnften Akt: General⸗Confuſion, ein unauf⸗ loͤsliches Gewirr von Ehebruch und Blutſchande; Vaͤ⸗ ter, Muͤtter, Gatten, Frauen, Toͤchter, Schwiegerſoͤhne,