Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
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den, nur von einem Hauch, von einem Schwunge beſeelt zu ſein, ſo gleichfoͤrmig iſt ihre raſche Bewegung, ſo uͤbereinſtimmend ſind ihre Spruͤnge, ſo folgſam ge⸗ horcht die ſchmiegſame Taille der leichten Amanda dem nervigen Arme, der ſie umſchließt und fortreißt, der Hand, welche ſie druͤckt und leitet bis zu dem Au⸗ genblick, wo die unbeſonnene Taͤnzerin athemlos und berauſcht, mit brennenden Wangen und fliegendem Bu⸗ ſen, lachend und ausgelaſſen dem Taͤnzer in die Arme aͤllt, der ſiegſtolz ſie zur Mutter fuͤhrt, welche von dem Bravoruf ganz bezaubert iſt. Das war reizend, goͤttlich, blendend mit anzuſehen! Auch ſchien der Vet⸗ ter wirklich ganz verblendet; er ſagte ſehr ernſthaft: Peſt! Was walzen die Pariſer Fraͤulein! O er hatte noch gar Nichts geſehen; er war noch nicht zu Ende, der Vetter aus Avallon!

Galopp, meine Herren! 3

Der Vetter ſprang hoch empor auf ſeinem Sitze er lief, er flog zur Mama, ſie war umringt von einem Schmeichlerkreiſe.

Madame, iſt es ein Irrthum? Habe ich recht verſtanden? Was! Wirklich Galopp? 4

Galopp! Ganz gewiß, lieber kleiner Couſin! Das iſt Amanda's Triumph, ſie excellirt, ſie uͤbertrifft ſich ſelbſt darin, auch iſt kein Ball comme il faut, wo ich nicht gebeten wuͤrde, wo meine Tochter ihn nicht tanzte; er macht dieſen Winter Furore. Sie werden