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war ſie leicht und reizend und huͤbſch! Man haͤtte nach ihrem zauberiſchen Laͤcheln, nach ihren koketten Blicken glauben koͤnnen, ſie haͤtte ſich vorgenommen, die Erobe⸗ rung aller dieſer Cavaliere zu machen.—
— Walzer, meine Herren!
— Himmel! ein Walzer! wiederholte der Couſin; man walzt alſo in Paris? Ach ich bitte Sie, Fraͤulein Couſine, wenigſtens mit mir allein!
— Unmoͤglich, Couſin, ich habe meinen Herrn zum
Walzer fuͤr den ganzen Winter, Herrn Amedee: es iſt der beſte in Paris.: Das Zeichen wird gegeben, der Violinbogen laͤßt ſich hoͤren, ein enger Kreis oͤffnet ſich muͤhſam, und zwanzig reizende Paare, zu Zweien mit Grazie, Schmieg⸗ ſamkeit und Wolluſt verſchlungen, walzen hervor, uͤber⸗ holen, kreuzen und fordern ſich heraus auf dem glatten Fußboden.— Des Vetters Blick folgt nur einem ein⸗ zigen, dem huͤbſcheſten, wildeſten— und er betrachtet mit Muße, wie gut man in Paris walzt.
Bald hoͤren die andern Paare auf, Amanda und ihr ſchoͤner Tanzer bleiben allein auf dem Plan, der ſich fuͤr ſie erweitert. Jetzt muß man ſie ſehen, voll Leben, unermuͤdlich, immer leichter; ſie tanzen nicht mehr, ſie wirbeln, ſie fliegen: der Takt iſt verdreifacht. Man bewundert/ ermuthigt ſie.— Eng verbunden, an einander gepreßt, Fuͤße zwiſchen den Fuͤßen, die Knie ſich ſtreifend, ſcheinen ſie nur ein einzig Weſen zu bil⸗


