Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
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bringt der kleine Couſin Praͤtendent auf der Poſt, wie

ſein gerichtliches Taufzeugniß, das er ſeiner ſchoͤnen Couſine zu Fuͤßen legen will, beweiſt, zwanzigtauſend Thaler guter Einkuͤnfte, vollkommen klaſſiſch, als ſchoͤ⸗ nes Vater⸗Erbtheil mit, ein unerfahrenes Herz und ſeine erſte Liebe.

In Betracht des erſten Punkts wurde er wie ein Prinz aufgenommen, d. h. wie ein Prinz, den man gut aufnimmt.

Viertes Kapitel.

Wie huͤbſch ſie iſt!. Das war gleich zuerſt, ſobald er angekommen war, des kleinen Vetters Ausruf, und den ganzen erſten Tag

brachte er auf beiden Knieen vor der entzuͤckenden

Amanda zu, indem er ſtotterte: Ich liebe Sie! und in ſeiner treuherzigen Erſtaſe, ganz verblendet, tauſendmal rief: Gott! wie ſchoͤn ſind die Fraͤulein von Paris! ſelbſt im Vergleich mit den Fraͤulein von Avallon.

Gewiß, das Kind ſprach Wahrheit.

Man fetirte den Zukuͤnftigen, das iſt Gebrauch. Man machte ihm die Honneurs wegen des heirathsfa⸗ higen Fraͤuleins, das iſt Regel und bis zur Guten Nacht dieſes gluͤcklichen Tages war Alles bezaubernd fuͤr den kleinen Vetter.

VI. 2