Teil eines Werkes 
6. Band (1832)
Entstehung
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7. wo Schneider und Hutmacher uns noch nicht, in Er⸗ mangelung ſeines Genies, den Ueberrock und Dreimaſter von Marengo gaben, ſah ich oft Tard.. aus erb⸗ licher Angewohnheit, die Arme uͤber der Bruſt kreuzen,

den Kopf feſthalten wie auf einem Piedeſtal und ſich

mit ſeinen Gedanken in die Fernen des Raums ver⸗ lieren.

Setzen wir einen Augenblick, unter dem Privile⸗ gium der Poeſie, daß Napoleons rechtmaͤßiger Sohn, der Herzog von Reichſtadt, einige der erhabenen Hoff⸗ nungen verwirklicht haͤtte, welche die Anbeter von ſei⸗ nes Vaters Namen traͤumen, die Enthuſiaſten, welche dieſen Namen wie ein Mirakel verehren und ihn doch unuͤberlegt beleidigen, indem ſie an die Leichtigkeit glauben, er koͤnne zweimal hinter einander, des Ge⸗ ſchlechts wegen, verherrlicht werden; ſetzen wir, daß

die Bande der Politik, welche ſo gut und geſchickt um

das Daſein des Herzogs von Reichſtadt geſchlungen waren, von ſelbſt gefallen waͤren, daß Napoleons Sohn als Soldat zu Saint⸗Roch, als Kanonier bei Toulon, als General in Italien verdient haͤtte, unſere Heere auf Aegyptens Kuͤſten zu werfen, wo wir zum zweiten⸗

mal das geſucht haͤtten, was ſein Vater ſuchte, eine

Sonne, heiß genug, um die Blutflecken einer andern Revolution aufzutrocknen(denn nach buͤrgerlichem Mor⸗ den braucht man Ruhm; die Wahl ſteht zwiſchen aus⸗ waͤrtigem Kriege oder den Henkern im Innern): wer