Teil eines Werkes 
5. Band (1832)
Entstehung
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das Schaukaͤſtchen auf ein Geſtell von Acajou in die erſte Reihe geſetzt wurde. Unſre ſchoͤne Modiſtin hatte ſich damit beſchaͤftigt,

ein wenig die Unordnung zu beſeitigen, welche die Ar⸗

beit in ihrer Toilette hervorgebracht. Sie hatte ihr Haar ſorgfaͤltig wieder friſirt, dann nahm ſie Shawl und Hut und ging.

Ich verfolgte ſie mit den Augen bis zur Straße Colbert. Dort hielt ſich ein junger Mann von ſehr gutem Anſehen, der Sporen und Schnurbart trug, als Schildwacht auf der Lauer. Sie nahm vertraulich ſei⸗ nen Arm und Beide entfernten ſich.

Hatte ich es nicht richtig vorhergeſagt, daß ſie am

Ende des Tages auf ein Gluͤck rechnete?

Da ſie ihr Werk vollendet hat, laſſen wir ſte, zu⸗ frieden mit ſich ſelbſt, in Begleitung des Freundes, der ſo treu das Stelldichein hielt, hingehen, wohin es ihm belieben wird. Sicherlich hat ſie ihre Promenade und ihr Gluͤck heut wohl verdient..

Aber, was wird jetzt aus unſrer Capote werden?

8.

Frau von Saint⸗Clair verſpaͤtete ſich Etwas. Es hatte acht Uhr geſchlagen und ſie war noch nicht mit Ankleiden fertig.

Noch war es hell. Die Modiſtinnen hatten das Fenſter des Atteliers zugemacht. Ich oͤffnete das mei⸗ nige und ſchaute in die Straße hinab.