25
und ſtammelte Nathſchlaͤge anderer Art, indem er dem jungen Maͤdchen zu verſtehen gab, daß, da jede Hoff⸗ nung auf eine eheliche Verbindung vergebens ſey, ihr, wenn ſie ihre Liebe erhalten wolle, nichts uͤbrig bleibe, als ihr nachzugeben.
Die Tugend des armen Maͤdchens war jedoch nicht minder tief eingewurzelt als ihre Leidenſchaft. Die un⸗ beugſame Einfalt ihres jugendlichen Sinnes machte jede Liſt zu Schanden. Das Herz des Onkels ward ſelbſt dadurch erregt, und eine verkehrte, abſcheuliche, unſelige Idee bemaͤchtigte ſich ſeiner. Er hatte ſich vorgenommen,
ihm eine unwiderſtehliche Bewunderung ein. Der Un⸗
des Schreckens und Entſetzens war die einzige Ant⸗ wort des jungen Maͤdchens. Beſtuͤrzt und beſchaͤmt
In demſelben Augenblicke kam Lautrec. Das Maͤd⸗ chen weinte, ſchluchzte und zeigte die heftigſte Verzweif⸗ lung. Dies ergriff den jungen Mann nicht minder, und er fragte, woher eine ſo große Erſchuͤtterung, ein ſo
Seine Stimme war zugleich flehend und gebietend. Er hat. und forderte, er weinte und verlangte. Was ſollte .*. 2


