ſeines Lebens geſtoͤrt haͤtte.
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1 das arme Maͤdchen thun?— Durch ihre eigene Er⸗ regung und Lautrec's Außerſichſein beſtegt, in ihrem Schrecken und Unwillen unfaͤhig, abzumeſſen und vor⸗ herzuſehen, entſchluͤpften ihr unuͤberlegte Worte. Lau⸗ trec erfuhr den Verrath oder errieth ihn.
Vernichtet, mit wirrem Sinne, blieb ihm nur noch ein ſchwacher Schimmer von Vernunft. Er
ſtuͤrzte fort, holte ſeine Waffen, folgte den Fußtritten
ſeines Onkels, erreichte ihn am Fuße des Altars, und ſtieß ihm, der mit den Zeichen ſeiner Wuͤrde dort functionirte, den Stahl in die Bruſt..
Ham's Gefaͤngniſſe wurden darauf der Aufenthalt ſeines Verbrechens oder ſeines Irrſeins. Er hatte 40 Jahre lang dort zugebracht, als die Revolution von
12889 erfolgte. Da entließ man ihn. Aber vergeſſen,
fuͤr todt gehalten, von den Seinigen nicht anerkannt, hatte er nun weder Brod noch Wohnung. Die Stadt Ham erbarmte ſich ſein und uͤbergab ihn einer armen Frau, um ihn zu pflegen. Er genoß es nicht lange, denn nach drei Monaten ſtarh er. Vielleicht haͤtte er laͤnger gelebt, wenn die Freiheit, dieſe ihm unbekannte Fremde, nicht ſo unerwartet die traurige Gewohnheit
⸗
Entfuͤhrte aber die Revolution dem Schloſſe Ham einige Gaͤſte, ſo bevoͤlkerte ſie es dafuͤr bald wieder mit


