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artig war. Béranger hatte ihn noch nicht ernſt und ſchoͤn gemacht.
Aber noch ein weit hoͤherer Anſpruch: der General Foy iſt hier geboren worden. Ich habe ihn gekannt, liebe Kinder! habe ihn in der Naͤhe geſehen, habe lange Unterredungen mit ihm gehabt, weit entfernt vom Tu⸗ multe der oͤffentlichen Verſammlungen.
Ich weiß nicht, ob er mir jetzt dieſelbe Gerechtig⸗ keit wiederfahren laſſen wuͤrde, wie damals; ich aber werde nie aufhoͤren, ihm die zukommen zu laſſen, die er verdient. Er war ein aufrichtiger und geſchickter Mann, der nur von weitem denen folgte, die ihn mit ſich fortriſſen; der einzige vielleicht unter ſo vielen an⸗ dern Rednern derſelben Partei, der nicht geringer war als der Ruf, welchen ihm dieſe bereitet hatte.
Nun kamen die naͤheren Nachrichten an die Reihe, welche der gute Richard uͤber die Gefangenen in dieſem Schloſſe ſich verſchafft hatte. Man zaͤhlt wenige Be⸗ merkenswerthe darunter— ſagte ſein Großvater.— Die Regierungen zogen fuͤr dieſe Vincennes und die Baſtille vor, welche naͤher und ſicherer waren.
Doch ward ein Koͤnig hier feſtgehalten, ein ver⸗ rathener, ein beraubter, ein legitimer Koͤnig Frank⸗ reichs. Als der Graf von Vermandois, der treuloſe Vaſall, ſich des allzuvertrauensvollen Karl's III. bemaͤch⸗ tigt hatte, brachte er ihn, wie der Chroniſt erzaͤhlt, zuerſt in eine ihm gehoͤrende Feſtung unweit Saint⸗


