Teil eines Werkes 
4. Band (1832)
Entstehung
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Sie ſehen, daß der heil'ge Geiſt, der ihm Den Beiſtand leiht, an ſeiner Quelle ihn Empfaͤngt und uͤber ſeinem Laufe wacht,

Ihm folgend, leitend, mit dem Fluͤgel deckend, Ein Fluß, als ſei entſtammt er ew'gen Ufern.

Fuͤr ſie ſiegt Chriſtus, und ſein Tag wird kommen.

Mit einem Seelenblick die Zukunft hellend, Sehn ſie, als einz'ge Bildungskraft der großen Gebaͤhrung, der Befreiung einer Welt,

Ihn vorſtehn und ſein Kreuz, des Gluͤckes Zeichen, Das uͤber Frankreich weilt, von aller Gleichheit Die aͤchte wahre Waſſerwage werden.

Denn Frankreich, unheilbringend oder ſegnend, Ob Sonn, ob Vulkan, muß die Welt erhellen; Denn Leben hat ſein Volk und ward im Werden Vor allen Nationen auserleſen

Von dem Allmaͤchtigen.

Dieſes Volk, ſo groß im Kriege,

Brach nicht Gott den alten Schwur.

Jene Duͤnſte irrer Freyler

Gehn vor Gott voruͤber nur. 3 Du Schuͤler Petri, der verbannte, Schon morgen ſieh, wie Jeder brannte,

Aufzubau'n, was wuͤſt gelegen.

Lohn und Strafe bringen Zeiten,

Und beſtimmt von Ewigkeiten

Iſt das Ungluͤck wie der Segen.