Teil eines Werkes 
4. Band (1832)
Entstehung
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Doppelreihe muͤſſen, um ſich in den Sitzungsſaal zu be⸗ geben. Von den Gemaͤlden des Muſeums iſt, ſo viel ich weiß, ein einziges zu Schaden gekommen: die Sal⸗ bung Karls X. ward von Schuſterkneifen der Sieger in Stuͤcke zerfetzt Das iſt meiner Anſicht nach ein wah⸗ rer Gewinn fuͤr den Ruf des Malers. Ein wenig be⸗ kannter Zufall hat bloß das ſchoͤne Gemaͤlde des Ein⸗ uges Heinrichs IV. in Paris beſchaͤdigt. Eine nach dem Kopfe des guten Koͤnigs gerichtet geweſene Kugel iſt durch Sully's Geſicht gegangen. Dieſes Blei ge⸗ hborchte der Charte beſſer als die Hand, die es abſchoß. Es ließ die Verantwortlichkeit der Miniſter in Wirklich⸗ keit treten.

Was die Gebaͤude betrifft, ſo kann man mit Aus⸗ nahme der Verſtuͤmmelung einiger aͤußeren, das Auge beleidigenden Verzierungen und der Eindruͤcke des Klein⸗ gewehr⸗ und Kanonenfeuers, die man an der Fagade des Inſtituts und der Colonade des Louvre noch ſorgfaͤltig als Gegenſtaͤnde des Haſſes fuͤr die Einen und fuͤr mich als eine Veranlaſſung zu den troſtreichen Gedanken auf⸗ bewahrt, daß jede dieſer Kugeln, welche in den Stein gefahren iſt, eben ſo gut ein menſchliches Daſein enden konnte, wohl behaupten, daß ſie nicht viel gelitten ha⸗ ben. Die Tuilerien haben bloß ein Bruchſtuͤck einer Saͤule, die von einem Kanonenſchuſſe zertruͤmmert ward, zu beklagen. Hat es dort ſpaͤter noch einige Beſchaͤdi⸗ gungen gegeben, ſo ſind dieſe durch neue Wiedereinrich⸗