Teil eines Werkes 
4. Band (1832)
Entstehung
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tungen, nicht aber durch die Volkswuth entſtanden. Ich ſpreche ſo, weil ich das Schloß von bretternen Verma⸗ chungen umgeben ſehe, die mich in Angſt verſetzen. Sie zaͤhlen unter die Anzahl der Zerſtoͤrer bloß die Liebha⸗ ber, aber auch die Baumeiſter muͤſſen Sie mit darunter rechnen. Das Louyre hat Nichts verloren, ſelbſt nicht ſeinen Staatsrath, in dem ſich ſehr bald neue Gaͤſte wie⸗ der eingefunden haben. Die Saͤule hat bis jetzt nur eine Menge Beſucher gewonnen. Bald wird ſie aber auch ihre lateiniſche Inſchrift wieder erhalten, und ich wette, daß in Kurzem die Rede davon ſein wird, Napoleons Statue wieder darauf zu ſetzen, nicht als Athleten oder roͤmiſchen Kaiſer, ſondern wie man ihn auf unſern Thea⸗ tern ſieht, im Ueberrock, ſteifen Stiefeln und ſeinem kleinen Hute. Es wird ſich ja wohl auch ein Bildhauer finden, der geiſtreich genug iſt, ihm ſeine Lorgnette in die Hand zu geben. Vom Palais⸗Royal, das mit einem Throne bereichert worden, der ſich dort ſehr beengt ſin⸗ det und die Kaufleute etwas weniges genirt, ſpreche ich nicht. Das Luxemburg hat beim Prozeſſe der Miniſter in Gefahr geſtanden, aber nun iſt es wieder außer der⸗ ſelben, bis auf die Frage wegen der Erblichkeit, die mir jedoch auch nicht allzugefaͤhrlich fuͤr daſſelbe vorkommt. Die Pairs haben etwas fuͤr die ſichre Erhaltung ihrer Wohnung anzubieten; ſein Sie uͤberzeugt, daß ſie es geben werden. Am Juſtizpallaſte ſind bie Embleme des Koͤnigthums, die ſein Gitter zierten, zerſtoͤrt worden.