Teil eines Werkes 
4. Band (1832)
Entstehung
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Nur Menſchen mittellos, unwiſſend, kalt, gemein; Kaum giebt's noch einige im ganzen Kunſtverein,

Die treue Schuͤler ſind, an Kraͤften und Verſtande, Der großen Kuͤnſtler, die man einſt als Muſter nannte. Der Reſt, das werden mir die Herr'n wohl eingeſtehn, Die groͤßte Haͤlfte dort, ein Jammer iſt's zu ſeh'n.

Bei Euch giebt's Leute ja von ſo geringen Gaben, Daß, morgen engagirt in der Provinz, ſo haben

An Jahrgehalte ſie nicht tauſend Thaler mehr.

Gleich mir ſind uͤberzeugt auch Sie davon wohl ſehr. Das iſt der ganze Grund von Ihrer truͤben Lage.

Erſter. Ja, Monſeigneur hat Recht. Doch Mancher, daß ich's ſage, Der auf der Buͤhne ſich gar ſchwach als Kuͤnſtler zeigt, Iſt gut auf ſeinem Platz im Comité vielleicht.

Miniſter. Fragt denn das Publikum, was dort er wohl verdiene? Befriedigt muß es ſein vor Allem auf der Buͤhne.. Seid Kuͤnſtler, meine Herr'n, denn Eure Hoͤrer zahlen Vicht, daß ſie ſehn, wie gut ihr trefft Verwalterwahlen; Doch rekrutirt Ihr Euch auf eine Art mitunter

Zweiter. Die Comedie, ſie ſeufzt, ſie leidet ſelbſt darunter. Ja, unſre Wahlen ſind ſehr oft gar duͤrftig zwar, Dolh darf man uns die Schuld nicht geben ganz und gar,⸗ V. 3 2