Teil eines Werkes 
4. Band (1832)
Entstehung
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Die Menſchenſchwachheit auch, ſie muß ihr Theil erhalten, Intriguen um uns her unwiderſtehlich walten:

Schutz eines großen Herrn, die Furcht vor dem Journal, Der Einfluß ſchoͤner Frau'n auf unſer Tribunal,

Des Kuͤnſtlers Eitelkeit, ſein Vortheil, wie bekannt Dann iſt zuweilen auch gebunden uns die Hand,

Und manch' Subiekt daher empfingen wir nicht gern

3 Miniſter. Wie denn? So ſeid Ihr nicht in Euerm Haus die Herr'n? Zweiter.

Mit mancher Wohlthat noch, um frei zu ſein und wahr, Gab die Behoͤrde uns auch einen Commiſſar*)

Miniſter.

Zweiter. Das iſt, Monſeigneur, ein Mann von viel Talent!

Nun?

*) Ich ſetze voraus, daß Herr Taylor, für den ich übrigens eine vollkommene Achtung hege, nicht durch mei⸗ nen Scherz verwundet wird. Ich glaube, daß er einen Fehlgriff gethan in der Richtung, die er dem Theatre Frangais gegeben, und tadle ſein Syſtem, ohne ſeine Ab⸗ ſicht anzugreifen. Durch den Weg, den er ſeit mehrern Jahren verfolgt, hat er meines Erachtens die Schauſpieler in eine ſonderbare Lage geſetzt: ſie werden bald kein Luſt⸗ ſpiel mehr aufführen können, und das Melodrama verſtehen ſie noch nicht zu ſpielen.