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Erſter.
Ich bitte, Monſeigneur! Vergoͤnnen Sie einmal:
Zu groß iſt fuͤr Paris der Schauſpielhaͤuſer Zahl,
Das iſt gewiß; indeß ſie moͤgen's noch genießen,
Am Schluſſe des Kontrakts erſt muͤßte man ſie ſchließen. Bis dahin wuͤrde nur die Rede davon ſein,
Uns eine groͤß're Huͤlf' an Gelde zu verleih'n.
Miniſter.
Ihr Herr'n, damit wir frei zuſammen ſprechen koͤnnen, Die Urſach' Eurer Noth, erlaubt ſie mir zu nennen: In Andrer gutem Gluͤck, da ſucht Ihr ſie zu finden, Und doch nur in Euch ſelbſt, da koͤnnt Ihr ſie ergruͤnden.
Zweiter.
Miniſter. Ihr klagt, daß jetzt, vor dem Theater giehend, Dem es den Vorzug gab, das es vergottert gluͤhend, Das arge Publikum, undankbar, unbewegt Sein Bravo anderwaͤrts und ach! ſein Geld hintraͤgt? Ich will nicht gegen Euch hier ſprechen in Satyren; Doch, ſagt nur, welcher Reiz koͤnnt' uns zu Euch noch fuͤhren? Sonſt war doch Einklang da, manch ſeltenes Talent, In jeder Rolle gab's Subiekte excellent; Den großen Dichtern war ein wuͤrd'ger Mund geweiht—
Heut, richtet ſelbſt und ſeht, was Ihr geworden ſeid! Rur
In uns?


