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Miniſter. Sehr traurig, wie ich weiß, iſt des Theaters Lage; Der Zauber iſt geloͤſt, Ihr Ruhm verſchwindet nun. Sie dauern mich, indeß— was ſoll ich dazu thun⸗ Umſonſt waͤr' mein Bemuͤhn, da leider ich die Gabe, Die Flucht des Publikums zu hindern, ja nicht habe. Durch doppelt regen Fleiß iſt es zuruͤckzubringen.
Erſter. Sie koͤnnten ſeine Treu' fuͤr uns aufs Neu⸗ erzwingen!
Miniſter. Ich? wodurch ſollte man die Buͤrger wohl bewegen, Zu Ihnen hinzugehn? wir wollen's uͤberlegen. Wie ſoll man, ſagen Sie, denn ihren Starrſinn hindern⸗
Erſter. Doch! der Theater Zahl darf man ja nur vermindern, Vollſtaͤndigen Triumph ein ſolcher Schritt uns giebt.
Miniſter. Ei ſachte, meine Herr'n, nur ſachte, wenn's beliebt! Sie gehn ein wenig raſch. Es waͤr Euch ſehr kommode, Man ſchloͤſſe jedes Haus, das eben in der Mode. Ihr wollt dem Publikum Vergnuͤgen auferlegen, Und nebenbuhlerfrei und muͤhlos Euern Segen! Gar ſchlau berechnet, doch— vergebens hoffen Sie, Der Ungerechtigkeit theilhaftig werd' ich nie.


