Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Und Nichts kehrt wieder je zur Form, der es entſproſſen;

Was Eis und Nacht, wird nun in Gluth und Licht gegoſſen,

Metall wird reines Gold am felsumragten Ort;

Der Wogen Bett kreiſt um, daß es die Perle zolle,

Der Aether wird zum Stern im Gluthmeer, und die Scholle Wird Menſch, und gaͤhrt noch immer fort.

Ein Hauch von oben dann, und Alles iſt verſchwunden,

Veraͤndert, umgekehrt, geſtorben, neugebunden,

Wie Buͤhnenſchaugepraͤng' hoͤrt nun das Schauſpiel auf;

Jehova ſchließt ſein Zelt mit eines Blickes Schwere,

Und harrend neuen Winks, verſchieben Sonnenheere Der heilegen Kreiſe Regellauf.*

Die ausgebrannten Globen ſtaͤuben fort in Funken,

Den naͤcht'gen Sternen iſt das Augenlied geſunken,

Es reißt ſich der Komet, die Achſen brechend, los;

Er ſtuͤrzt in Truͤmmern rings das himmliſche Gebaͤude,

Von tauſend Welten bleibt im ſchnell entſchiednen Streite Noch eine gluͤhe Kohle bloß.

Und Ihr! die Ihr am Meer kein Sandkorn koͤnnt erhalten, Kein duͤrres Blatt entziehn des wilden Sturmes Walten, Richt einen Strahl verleihn dem Stern von Nacht bedraͤut; Noch in dem Sandglas, das ſtets unaufhaltſam rinnet, Um einen Augenblick, ein Korn nur, Halt gewinnet Fuͤr jenen ew'gen Lauf der Zeit: