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Vor ſeinem Rufe muß Natur ſtets vorwaͤrts eilen;
Richt um auf ihrer Bahn des Lichtes zu verweilen,
Ergluͤht in ſeiner Hand die Sonne und verliſcht!
Im Werk des Lebens, wo ſein Pulsſchlag ſchaffend waltet,
Da athmet Himmel, Stern und Menſchheit wird entfaltet und waͤchſt, durch ſeinen Hauch erfriſcht.
Das Werk, beendet ſtets und wieder ſtets begonnen,
Stroͤmt aus des Ewigen gedankenhellen Bronnen,
Jedweder Halt fuͤr ihn nur wieder ein Beginn!
In dem Unendlichen mit Herrſcherhoheit webend,
Wird ſeinem goͤttlichen Gebot mit ihm ſich hebend Ein jeder weit'rer Blick Gewinn!
Den Raum zu meſſen haͤlt im Werke an er nimmer, Sein Fuß kehrt nie zuruͤck zur Bahn voll Glanz und Schimmer, Nie ſteht er wieder, was er ſah im Schaffen dort; Dem Kinde gleich, das ließt und ſtammelt auf der Erde, Sagt er nicht zweimal das belebende:„Es werde!“ und uͤbers Nichts hin eilt ſein Wort!
Es eilt, und die Natur, die ſeinem Flug Vertraute, Folgt ſchwankend nach dem Wort, von Laute nach zu Laute, Nie, niemals morgen das, was heut' in ihr geſchah; Die Schoͤpfung, immer neu und immer ſtrebend weiter, Steigt ewiglich empor auf der ſymbol'ſchen Leiter,
Die Jakob einſt im Traume ſah!


