Wenn unterm ſchwanken Fuß ein Kieſel Euch entgleitet,
Ein Thron zuſammenſtuͤrzt, ein altes Volk verſcheidet,
Vergangnes Saͤkulum in Truͤmmern fliegt vorbei,
Aus Euerm Alphabet ein Buchſtab wird verwehet,
Von dem Inſekt zu dem ein Strohhalm uͤbergehet, Stuͤrmt Ihr den Himmel mit Geſchrei?!
II.
Betrachte doch, Geſchlecht voll Duͤnkel, Der Generationen Schritt;
Nur Voͤlkertruͤmmer ſind zu ſchauen, Wohin Dein Fuß auf Erden tritt! Altaͤre, Hallen, Tempel, Throne,
Der Staat, das Volk, der Stab, die Krone Sind Staub des Weges dieſer Welt, Geſchichte, Echo unermeſſen,
Iſt nur das Grabgelaͤute deſſen, Was auf den Pfad der Menſchheit faͤllt.
Je mehr Ihr ruͤckkehrt zum Vergangnen, Je wild'res Laͤrmen wird erregt,
Wie wenn Ihr Euch dem Ufer naͤhert, Das toſend Meereswelle ſchlaͤgt;
Seht Menſchengeiſt voruͤber ſchweben,
Nach Rom von Memphis und von Theben,


