73
war, ſich um ihn bekuͤmmerte. Nach drei Wochen war er nicht mehr!.... Der Himmel ſchenke ihm ſeinen Frieden! die Erde ſei ihm leicht! er hat ſeine Laſt in dieſem Leben getragen.
Mayeur hinterlaͤßt einen Sohn von 18 Jahren. Er hatte ſich nicht mehr damit beſchaͤftigt, fuͤr ihn zu ſor⸗ gen, da er auf eine Stelle rechnete, die ihm der erſte Polizei⸗Praͤfekt, der nach der Revolution ernannt wor⸗ den war, verſprochen hatte. Seine Bitten vermehrten ſich im Fortgange der Zeit und ſeine Hoffnungen ver⸗ minderten ſich eben ſo von Praͤfekt zu Praͤfekt, bis zur Ankunft des ſechsten, der ihn vor die Thuͤre werfen ließ. Der junge Mann hatte geglaubt, die Verdienſte ſeines Vaters und der Sieg des Volkes machten es unndthig fuͤr ihn, ein Handwerk zu erlernen, und er wuͤrde da⸗ her jetzt in einem Arbeitshauſe ſich befinden, wenn er nicht Mittel und Wege gefunden haͤtte, ſich bei der Saint⸗Simoniſtiſchen Religion anwerben zu laſſen, wo er, nachdem man ſeine Faͤhigkeiten unterſucht, dazu ge⸗ braucht ward, die Stiefeln des Papſtes gratis zu wichſen.
A. Bazin.


