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fallen ſchienen:„Emma verlieren!... Emma entſa⸗ gen!... Emma verlaſſen!...“ Eine Unruhe, ein Kampf, eine unausſprechliche Angſt zermalmte alle ſeine Gedanken. Zwiſchen der Schande und Emma's Verluſt zu waͤhlen! 4
Die folgende Nacht war eine immerwaͤhrende Marter..
Nun, Meiſter! die Hand aufs Herz; was haͤtteſt Du an der Stelle des jungen Mannes gethan??
„Glaubſt Du, daß der Greis aufrichtig ſprach und ſein Wort halten wird?“
„Ja: der junge Mann hatte die freie Wahl, nichts weiter, und er wußte es.“
„In dem Falle, Freund Teufel, war die Sache ſehr verfaͤnglich, und ich fange an zu rathen.... Doch komm zu Ende, eile, denn der unſelige Augenblick iſt ganz nahe.“
„Um ſieben Uhr fruͤh erhielt Emma's Vater einen Beſuch vom Vicomte d'O... und Herrn St. M...: ſie meldeten ihm mit dem hoͤflichſten, aber zugleich mit kaltem und zuruͤckhaltenden Tone, daß das Duell nicht ſtattgefunden habe..
Mittags kam Eugen ins Hotel. Der Greis empfing ihn mit der innigſten Herzlichkeit, und reichte ihm die Hand. 2
Emmass reizende Zuͤge trugen noch ruͤhrende Spu⸗ ren der durchweinten Nacht. Eugen naͤhte ſich ihr furcht⸗ ſam... Sie erroͤthete.
III. 21


