Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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ihr Vater war blaß, ſeine Stirne gefurcht, und weilte.. Warum? Man kam in den Corridor, man gab das Billet ab, die Schließerin oͤffnete die Loge, ſo wie aber Emma den Fuß hineinſetzte, ſank ſie, ohne ein Wort ſprechen zu koͤnnen⸗ ohnmaͤchtig nieder.

In dieſem Augenblicke kehrte Eugen mit ruhiger Miene und heiterm Geſichte zu Emma zuruͤck. Er kam wenigſtens noch Zeit genug, um ſie in ſeinen Armen zum Wagen zu tragen, und gluͤcklicher Weiſe waren die Vorſaͤle und Treppen jetzt frei. Der Vorhang ging auf. Nur der Controlleur ſah die junge Dame forttragen. Das iſt ſie, dieſe da! murmelten die Austheiler der Contremarken. Man fuhr ſchnell ins Hotel... Wel⸗ ches Ereigniß! Welches Aufſehn fuͤr ein junges Maͤd⸗ chen!... Aber in Paris geht Alles voruͤber, ſchluͤpft Alles dahin, vergißt ſich Alles: es giebt dort ſo viel!

Nun! und was unter dem Periſtyl des Opern⸗ hauſes geſchehen war?... Meiſter, das erraͤthſt Du ja wohl leicht.*

Vergebens wandte Eugen, der ruhig, heiter war, ja ſogar lachte, alle Kuͤnſte der Liebe, alle Luͤgen des Mu⸗ thes an, um ſeine Geliebte zu beſchwichtigen und den Greis auf andre Gedanken zu bringen. Emma las die Antwort auf ihre Fragen, in Thraͤnen ſchwimmend und den Blick voll Angſt und Liebe, in Eugen's Augen, und traute ſeinem Laͤcheln nicht, das ihr Thraͤnen erpreßte. Ich bin beleidigt worden, ſagte ſie ſich ſelbſt,er