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daß man ſie ringsum hoͤrte und mehr als 30 Perſonen ſich umdrehten. Emma, deren Wangen ganz bleich wa⸗ ren, ward feuerroth; einen Augenblick lang ſah ſie Nichts mehr, und als die ſchnelle Bewußtloſigkeit, welche ihr die Augen geſchloſſen, voruͤber war, befand ſie ſich, ohne daß ſie geſehen oder gefuͤhlt, wie dieſe Veraͤnderung vor⸗ gegangen, in den Armen ihres Vaters, und Eugen war, ſo wie die beiden jungen Maͤnner, verſchwunden.“ „Asmodi! ich ſtehe auf Kohlen; Du haſt nur noch 7 Minuten zu ſprechen, und die Oper wird wenigſtens drei Stunden dauern.“ „Meiſter, wir brauchen ſie ja nicht mit anzuhͤren. Schon hatten die Zeugen dieſes Vorfalls ſich ſehr verlaufen, als Emma wieder zu ſich ſelbſt kam. Vorzuͤg⸗ lich waren die Maͤnner fortgegangen; die Frauen ſahen noch auf Emma. Aber der erſte Bogenſtrich ließ ſich vernehmen: die Muſik war von Roſſini, der ganze Saal bebte, 20 Trompeten ſchmetterten; das Stuͤck war ein Hirtengedicht. Was nun noch außerhalb ſich befand, vergaß die junge Dame, und eilte, die Treppe hinaufzu⸗ kommen. Emma folgte am Arme ihres Vaters. Sie wußte nicht mehr, was ſie that; das Herz ſchlug ihr im Buſen wie ein Hammer, ihre Kniee zitterten, die Zunge klebte ihr am Gaumen. In ihrem Kopfe herrſchte eine ſolche Betaͤubung, in ihren Ohren ein ſo ſeltſames Brauſen, daß es ihr alle Gedanken raubte. Sie ging, ſie ſtieg hinauf, immer von ihrem Vater geſtuͤtzt. Auch


