Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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ihren Helden macht. Die Hochroͤthe des Zorns ſtieg ploͤtzlich Eugen bis zur Stirn herauf: Sein erſtes Wort war:Emma, was iſt Ihnen? Aber ſein Blick faßte ſchon die beiden ungezogenen Gecken ſcharf auf und ſein Herz zuckte. Emma ſah gleich ihren Fehler ein, und ihre Uebereilung verbeſſernd, ſagte ſie ganz leiſe zu ihm, indem ſie ihn zu entfernen ſuchte:Nichts, gar nichts, lieber Freund. Es hat mir Jemand, den ich nicht unterſcheiden konnte, auf den Fuß getreten.Es iſt einer von den beiden Maͤnnern da!Nein, o nein, ich ver⸗ ſichre es Ihnen.uUnd kein Wort der Entſchuldi⸗ gung! und die Grobheit, vor Sie zu treten!O, um des Himmels willen, Eugen! ſein Sie ſtill! ſein Sie ſtill!

Vielleicht waͤr' Alles damit abgethan geweſen; Eugen zwang ſich zur Maͤßigung; Emma war blaß geworden, zog ihn ruͤckwaͤrts und ſuchte mit den Augen ihren Va⸗ ter, der einige Schritte von ihnen durch die Menge zu⸗ ruͤckgehalten ward. Man hatte ſich getrennt, verloren.. Da drehte ſich einer der beiden jungen Maͤnner, die Un⸗ verſchaͤmtheit aufs Weiteſte treibend, lachend um, ſah Emma ſtarr an, wie er es bei gewiſſen Frauen, die eine ſolche Huldigung verdienten, gewohnt war, und ſagte zu ſeinem Freunde, oder vielmehr zu ſeinem Kameraden: Sie iſt mein Seel' recht huͤbſch! Göͤttliche Augen! Aber ich wette doch darauf, daß Adele noch huͤbſcher iſt Dieſe unartigen Worte wurden ſo laut geſprochen,