Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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17.

Laͤcheln, und ihre Hand lag noch in der Eugen's, als der Wagenſchlag geoͤffnet ward.

Die neue Oper, die man ſehen ſollte, hatte das Ver⸗ dienſt, in der Mode zu ſein. Sie machte Fureur, ganz Paris rannte in ſie, um zu ſchlafen und ſich am Eingange erdruͤcken zu laſſen. Der Zufluß war ungeheuer. Unſre Ankoͤmmlinge hatten eine Loge. Man konnte erwarten, daß die Menge lichter wuͤrde; aber der Vorhang ſollte aufgehen, Emma fuͤhlte Ungeduld, das lebhafte Draͤngen ihres Alters, und dann ſieht man auch die Andern nicht gern ſich zuvorkommen. Man ſuͤrzte ſich alſo in die Maſſe. Das iſt nie ein Ort fuͤr ein ſchoͤnes weibliches Weſen. Eugen beſchuͤtzte Emma: die Liebe iſt aufmerk⸗ ſam, und ſchon hatte die wirbelnde Woge ſie bis unten an die Treppe fortgeriſſen, ohne daß die friſche Toilette der jungen Dame den mindeſten Schaden gelitten häͤtte, als Emma, die ſich am Arme ihrers Fuͤhrers anhielt, auf einmal einen Schrei that, und indem ſie ſich voll Schrecken auf Eugen ſtuͤrzte, zwei junge Maͤnner bei ſich vorbei ließ, welche ſtießen, ſchoben, ſich unter den Armen hielten, und die man an ihrem laͤcherlich modi⸗ ſchen Anzuge, ihrem ungezogenen Tone, ihren Schnauz⸗ baͤrten à la Koſak und den frechen Reden, die ſie fuͤhr⸗ ten, leicht fuͤr eine jener Art junger Laffen erkennen konnte, die unartig aus Gewohnheit, Muſter der Mode an ſchlechten Orten ſind, und deren Keckheit und Zu⸗ dringlichkeit nur in der Geſellſchaft glaͤnzt, die ſie zu

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