Teil eines Werkes 
3. Band (1832)
Entstehung
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Blick!... Ein Bedienter meldete, daß angeſpannt ſei. Man ſtand auf. Asmodi, es iſt Schade, ich haͤtte gern gewußt... Unterbrich mich nicht, Meiſter! Der junge Mann hat eben geſeufzt, und der Zeiger iſt ſchon uͤber drei

Viertheile hinweg.

Man ſtand auf. In den Zuͤgen des Vaters des jun⸗ gen Maͤdchens zeigte ſich noch ein kleiner Eindruck des Ernſtes, womit er das unſelige Vorurtheil des Ehren⸗ punktes beim Duell zu Boden geſchmettert zu haben glaubte. Eugen fuͤhlte ſich etwas verlegen und betroffen. Er hatte ſelbſt aus Ehrfurcht es doch nicht uͤber ſich ge⸗ winnen koͤnnen, ſich den Schein zu geben, als theile er die Meinung des Greiſes. Er haͤtte lieber ſeine ſchoͤne und theure Emma ausgeſchmaͤlt. War's denn moͤglich, daß zum erſtenmale ihre Herzen ſich nicht verſtanden! Nicht ohne etwas uͤble Laune und Schmollen reichte er ihr die Hand. Emma dagegen laͤchelte und war innig heiter. Es lag eine Art von zaͤrtlichem Stolze, mit ei⸗ ner reizenden kleinen Bosheit gemiſcht, in ihrer Miene. Ihr Blick war himmliſch, und ſobald ihre ſchoͤne Hand, die ihm entgegen kam, die ihres Geliebten beruͤhrte, druͤckte ſie ſie lebhaft.... Was wollte ſie ihm dadurch zu verſtehen geben? und was hinderte ihn, es nicht zu verſtehen?

Man fuhr ab und langte vor dem Tempel der acht Muſen an. Auf Emma's Lippen thronte noch das