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Sie ſind aber ein Stoff, der, iſt er einmal zugeſchnitten, ſich nicht wieder einer neuen Taille anpaſſen läßt. Der Glaube iſt untheilbar. Sobald er eine Sprache angenom⸗ men hat(und in dieſer Hinſicht macht man bei ihm keine großen Schwierigkeiten), ſo muß er ſolche, mag ſie ihn auch noch ſo ſehr in Verlegenheit ſetzen, entweder bis ans Ende fortführen, oder unter der Bürde verſcheiden. Der Glaube aber iſt das Lebensprincip der Religionen.
Die franzöſiſchen Schriftſteller, im achtzehnten Jahr⸗ hunderte geboren, von deſſen Geiſte genährt und ihn wie⸗ der weiter verbreitend, befreundeter, als man es bisher ge⸗ weſen war, mit den Sitten Englands, das zu der Zeit, wo noch ſein Glaube in voller Kraft daſtand, eine politi⸗ ſche und religiöſe Reform vorgenommen hatte, ſtürzten ſich auf den Pfad leichter, glücklicher Erfolge, der vor ihnen geöffnet lag. Lehrer einer bürgerlichen Geſellſchaft, welche wieder auf ſie zurückwirkte, gingen ſie über deren Bedürf⸗ niſſe hinaus. Bald war ein Gebäude, das, um die Wahr⸗ heit zu ſagen, Niemand vertheidigen konnte, abgebrochen, da man doch ſich eigentlich darauf hätte beſchränken ſollen, die unedlen Anhängſel daran niederzureißen. Aber die Axt der Zerſtörung iſt ungeduldig; ſie erhitzt ſich im Arbeiten, und mit ihr die Hand und der Arm, welche ſie führen. Dies Sichhinreißenlaſſen hatte Folgen, welche die Moral jetzt nicht billigt. Das religiöſe Gefühl ward tief verwun⸗ det, und die wahre Philoſophie lebte noch lange genug, um ihren eigenen Sieg zu beweinen. Die letzten Zeilen aus


