Teil eines Werkes 
2. Band (1832)
Entstehung
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Note ſagt, daß man aus der Anzahl der Deputirten, die auf der rechten Seite und ſelbſt im rechten Centrum ge⸗ reiht ſind, nichts folgern darf. Die meiſten haben ſich fälſchlich auf andere Sitze geworfen. Man ſetzt ſich auf dieſe Bänke, die Wittwen derjenigen, die ſie einſt entweiht haben, nur, um nicht zu ſtehen, ungern, nach Kräften betheurend und ſeinen Freunden, von denen man durch die ganze Breite des Kampfplatzes und die ganze Reihe der Gerichtsdiener getrennt iſt, Zeichen des Einverſtänd⸗ niſſes gebend. Das Lager der Beſiegten iſt verpeſtet.

Nun aber der Entſchluß gefaßt iſt, keine politiſche Frage zu verhandeln und Niemanden zu nennen, wird man fra⸗ gen, was hier die Deputirten⸗Kammer ſoll, bewegter Theil der geſetzgebenden Dreieinigkeit, Mittelpunkt aller Verhandlungen, Heerd, auf dem die Leidenſchaften ſich ent⸗ zünden, brennender Boden, deſſen Hitze zugleich frucht⸗ tragend und vernichtend für den Ruf iſt. Ich antworte, daß die Deputirten⸗Kammer zum Gemälde von Paris ge⸗ hört, zuerſt als Denkmal, dann als Vereinigung von Men⸗ ſchen und endlich als Schauſpiel; daß bei dieſen verſchie⸗ denen Titeln Künſte, Moral und ſelbſt Neugierde das Recht des Eintritts, der Beobachtung und, findet dieſelbe ſtatt, der Kritik haben, ohne eine Farbe anzunehmen, ein Feld⸗ geſchrei zu verſtehen, eine Seite zum Sitzen zu wählen. Die Partheien zeichnen ſich auf den Stufen, ſie miſchen ſich in die Tribünen. Um denn zu beginnen: kommt man vom Platze Lud⸗