Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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ter verlangt man nichts. Alles Unglück rührt von der Un⸗ möglichkeit her, alle Reſultate der Revolution, und die Charte beſonders, vollſtändig und richtig anzuerkennen. Die ſchlechte Vertheilung der Glücksgüter und der Stände, ſo wie die Mißbräuche der alten Regierungsformen, haben die Verirrungen der Revolution herbeigeführt; jetzt ſind wir nicht mehr auf dem Fleck. Meine politiſche Religion iſt, daß man mit conſtitutionellen Geſinnungen alles ſehr wohl leiten könnte. Dieſe Grundſätze habe ich immer ge⸗ habt. Als ich am Hofe von Sicilien einen Zufluchtsort fand, wollte man, um mir meine Frau zu geben, mich zu Zugeſtändniſſen bewegen; ich erklärte aber, daß meine Mei⸗ nung unerſchütterlich ſei, und daß ich auch meine Kinder darin erziehen, daß ich es für ihr Intereſſe ſowohl, als aus Liebe zur Wahrheit thun würde. Das Unglück der Fürſten und alle Schwierigkeiten der Politik werden da⸗ durch veranlaßt, daß jene das Volk nicht kennen, und andere Anſichten, andere Meinungen nähren, als dieſes; darum habe ich meinen Söhnen eine öffentliche Erziehung gegeben, und ſie iſt mir in jeder Beziehung gelungen. Ich wollte, daß ſie dereinſt Prinz und Bürger zugleich ſein könnten, daß ſie ſich nicht für etwas beſonderes hielten, daß ſie nicht den Schleier vor Augen trügen, welchen die Erziehung und das Leben der Höfe bieten, daß ſie ſich nicht an eine verderbliche Umgebung gewöhnten; daß ſie nicht, von Kindheit an, ſich einer beſonderen für ſich be⸗