Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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dieſen Gebrauch angenommen. Man ſah ihn beim Spiel, wie beim Lever, von Generalen und Deputirten belagert, welche ſeitdem von den funfzehn Jahren unſerer Schande, von funfzehn Jahren der Erniedrigung und Sklaverei ge⸗ ſprochen haben. Unter den funfzehn Jahren verſtanden ſie wohl nur jene Viertelſtunden.

Eines Tages hörte ich Herrn von Thiars ſich über die ſtickende Hitze beklagen, und wirklich war die ganze linke Seite da.Wenn auch! morgen wird es im Palais Bourbon noch viel heißer werden, erwiederte der König ſanft, indem er auf einen ſtürmiſchen Kampf abzielte, der daſelbſt eröffnet werden würde.Sire, bemerkte Herr Benjamin Conſtant mit ſeiner geiſtreichen Gewandtheit, das läßt ſich nicht vergleichen. Hier ſpricht aus Allen nur ein Gefühl, und wir können Sr. Majeſtät nicht ver⸗ ſprechen, morgen alle einig zu ſein.

Noch niemals hatte man jedoch die Vertreter der Op⸗ poſition, ſo wie die des Handels, der Gewerbe, der Künſte, ſo zahlreich als an dieſem Tage im Palais Royal ver⸗ ſammelt geſehen. Es war einer Beſitznahme zu verglei⸗ chen. Jedermann war davon überraſcht. Der Herzog von Orleans hatte aus allen Regierungsformen Beamte, ſie mochten ſich ſelbſt einen Namen gemacht oder ihn von ihren Vätern erhalten haben, bei ſich vereinigt. Sogar die polytechniſche Schule war in ſeinen Einladungen be⸗ griffen. Es fehlten nur zwei Volks⸗Corporationen, die Na⸗ tional⸗Garde und die Deputirten⸗Kammer. Dieſe war