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dringend und, wenn ich ſo ſagen darf, erſchreckend mit un⸗ beweglichem Auge betrachtete; Frau v. Stasl ſchien über dieſer Verſammlung zu ſchweben, und ſie noch zu präſidi⸗ ren, wie ſie es gethan haben würde, wenn ihr Leben ſei⸗ nen Lauf vollendet hätte. Jedenfalls nehme ich ihn, den Mann ohne Vergleich, davon aus, den noch Niemand in der wiſſenſchaftlichen Lauf bahn übertraf.
In der Menge, welche ſich um das vom Dichterfeuer beſeelte junge Mädchen her drängte, ſah man neben jenen gediegenen Gelehrten alle die merkwürdigen, eben ſo ſcharf⸗ ſinnigen als geiſtreichen Männer, womit die Natur das Jahr⸗ hundert ſo verſchwenderiſch ausgeſtattet hat: die Herren Pas⸗ quier, v. Montloſier, Herzog v. Doudeauville, v. Rémuſat, in welchem die Tribüne ein Talent mehr entwickelt hat; die Herren v. Forbin, Seguier, Parceval⸗Grandmaiſon, Anatole, v. Montesquiou, v. Sion, Elzear, v. Sabran, Auguſtin Périer, die beiden Brüder v. Juſſieu und Paul David, deſſen richtiger und durchdringender Verſtand ihn zu einem furchtbaren Kritiker macht, denn wenn ſeine Ur⸗ theile auch nicht immer milde ausfallen, ſo ſind ſie we⸗ nigſtens jederzeit ſo gerecht als geiſtreich. Nie habe ich dem ſchlechten Geſchmack einen hartherzigeren Krieg führen ſehen. Unter allen Köpfen, welche die Worte des Teufels aus einem hübſchen, weiß geperlten, roſigen Munde vernahmen, wurde ich auch den, eines meiner alten Geſellſchafts⸗Ka⸗


