Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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iſt erſt dreißig Jahre alt, und dennoch ſind ſchon viele Bände aus ſeiner Feder hervorgegangen. Hier in dieſem Zimmer hat er den erſten Theil eines ſeiner Werke, eine eben ſo ſeltſame als merkwürdige Arbeit, vorgetragen, welche nicht alle klugen Köpfe zu beurtheilen berufen ſind, und welche vorzügliche Schönheiten enthält.

Jetzt muß ich noch Herrn von Kératry, den geiſtrei⸗ chen Verfaſſer der Theorie des Schönen, Herrn Lebrun, den Autor der Maria Stuart.... anführen..... Ein anderer, der unſerer Verſammlung Ehre macht, er mag nun Thränen für den hungrigen Erben einer Krone von uns verlangen, oder uns den Kapitain Kopp im Innern ſeiner Schänke zeigen: iſt Alexander Duval.... Jener große junge Mann mit den ſchönen Zügen, dem ſchalkhaf⸗ ten Lächeln und der ausdrucksvollen Phyſiognomie, wel⸗ cher uns im ſcherzhaften Ton die alten Legenden und ge⸗ lehrten Inſchriften erläutert; welcher eben ſo wohl in ei⸗ nem alten Gemälde die ächten Kennzeichen, den Pinſel des großen Meiſters zu entdecken weiß, iſt Herr Lenormand, der Neffe des Hauſes; und neben ihm die hübſche Frau mit dem Blondkopf, deren ſeidenartige Locken, Elfenbein⸗ ſtirn und Sylphiden⸗Geſtalt Euch die Pſyche von Gérard in's Gedächtniß ruft, iſt Madame Lenormand, die Nichte und Schülerin der Madame Récamier; ſie iſt eben ſowohl das zarte gemüthliche Kind, die geiſtreich⸗ſchalkhafte junge Frau, als die achtſamſte, zärtlichſte Mutter.... Wenn ich ſie mit ihrem Manne ſehe, iſt es meinem Herzen jedesmal