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und den Käufern mehr Platz zu laſſen; er iſt nicht dort, um zu leben, nein, um zu verkaufen. Welche Sparſam⸗ keit! welche Noth um den Beſitz des geringſten Raumes! Das einzige Vorrecht, Stühle herausſetzen zu dürfen, bringt dem Bürger⸗Könige und dem Beſitzer jährlich 32,000 Fr.
Alle Magazine dieſes reichen Pallaſtes ſind für Gegen⸗ ſtände des Luxus und glänzenden Ueberfluſſes. Vergebens würde man dort große Möbel und den größten Theil der häuslichen Geräthe ſuchen; ſie ſind nicht nur ausgeſchloſſen, weil ſie zu viel Raum erfordern, ſondern auch, weil das Palais Royal nicht der Marktplatz der Pariſer iſt; man würde ſich trügen, wollte man die Miether dieſes Ortes mit dem Namen Bewohner belegen, ſie ſind nur ſtellver⸗ tretende Prieſter; ſie ſcheinen von ihren Mitbürgern dort hingeſetzt, um vor den Augen der Fremden alles das aus⸗ zubreiten, was der Geiſt Geſchmackvolles erfunden hat, was die wachſende Cultur Schönes, Erwähltes und Liebliches hervorbringt, das Vollkommenſte, was die Künſte jeder Art leiſten.— Handel, Mode, Jahreszeit und ſelbſt die Stun⸗ den eilen fortwährend von Magazin zu Magazin, um das Neue jeder Geſtaltung zu bringen, und das Palais Royal iſt in jedem Augenblick eine Schule des Geſchmacks für die übrigen Kaufleute der Hauptſtadt.—
Die Vereinigung der Merkwürdigkeiten Europa's auf einem ſo kleinen Raum ſetzt in Erſtaunen:„Du biſt groß, wie die Welt,“ ſagte Kleber zu Bonaparte; womit aber


