Teil eines Werkes 
1. Band (1832)
Entstehung
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Kühle eintritt, verſchwindet alle dieſe Bewegung, aber ſie ändert nur den Ort; in der Gallerie findet man ſie wieder. Das Erfriſchungszimmer eines königlichen Theaters, wäh⸗ rend des Zwiſchenakts, der einem neuen Stücke vorhergeht, es gewährt keinen bewegteren Anblick, als die Gallerie d'Or⸗ leans, eine Welt von Spatziergehenden unter ihrer weiten Kuppel von Kriſtall einſchließend. Jedoch, ſchon ſeit Stun⸗ den hat die arbeitſame Bevölkerung der Vorſtädte ſich dem Schlafe überlaſſen, die lebhafteſten Straßen ſind ſtill und nur belebt durch das Licht ihrer Laternen: man glaubt die ganze Stadt in Ruhe verſenkt; aber nähert man ſich dem Palais Royal, ſo erſtaunen Auge und Ohr, die ſchon er⸗ ſchlafften Sinne erwachen, und angelangt findet man daſ⸗ ſelbe voller Leben und wiederſtrahlend von Licht; ſo auch bleibt das Herz noch lange warm, nachdem der Körper ſchon erkaltet iſt.

Seit man das Mittel entdeckt hat, der Flamme eine unſichtbare Nahrung zu geben, und, wie das Waſſer der Seine, Gas in Röhren bis in die Gipfel der Gebäude zu leiten, ſeit der Zeit hat auch das Palais Royal einen neuen Glanz erhalten, dem ſeine frühere Beleuchtung nicht zu ver⸗ gleichen iſt. Mehr denn 200 Strahlen eines eben ſo kla⸗ ren als reichlichen Lichtes, milder, gleicher und lebhafter zugleich, als ſein alter, unedler Rival, zeichnen die Wöl⸗ bungen einer gleichen Anzahl von Bogen und ſchütten einen Tag aus unter den Hallen. Zu dieſer Helle geſellt ſich die der Magazine, durch zehn Mal mehr Ausgänge ſchlüpfend;