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XXXVIII.
Die Aprilſonne warf im Untergehen ihre letzten Strahlen in Ellens Zimmer. Der Tag war ſchwer geweſen und das junge Mädchen eben nach einem heftigen Huſten eingeſchlummert. Fridolf ſaß am Fenſter und ſah mit traurigem Blick in den ſchönen Frühlingsabend hinaus. Ach! er dachte daran, wie bald des Lebens Abend für die theure Schlafende an⸗ brechen würde, und hinweg von der ſinkenden Sonne flogen ſeine Augen hinüber zu Ellen, welche noch die erſten Anemonen, die Fridolf für ſie gepflückt hatte, in der Hand hielt. Auf den bleichen Lippen war ein mildes, mattes Lächeln, das der Anblick der erſten Kinder des Frühlings hervorgerufen hatte, zurück⸗ geblieben.
Das Geräuſch Wagens erweckte ſie.. „Iſt es Kuno?“ war ihre erſte Frage.
„Ja, Ellen, jetzt haſt Du ihn wieder hier.“
„Gott ſey gelobt, ich hätte nicht in den letzten Schlummer verſinken mögen, während er fort von hier war,“ dachte ſie, ſagte aber nichts.
auf den Hof hereinrollenden
Fridolf entfernte ſich, um Kuno zu begrüßen. 4
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