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beſſer als andere Menſchen iſt, für Ihr Leben; aber
ſchnell fort, denn im nächſten Augenblick könnte meine Raſerei wieder auflodern.“
Der Graf ſtürzte, ſobald er ſich frei fühlte, auf Ellen zu und rief:
„Sie ſind es, Ellen, die von mir ſo tief gekränkt, ſo niedrig verunglimpft worden, Sie ſind es, der ich für mein Leben zu danken habe!“
„Gehen Sie!— Ich bin jetzt gerächt; aber machen Sie ſich ſchnell davon, wenn Ihnen dieſes Leben, das ich Ihnen beſchützen half, von einigem Werthe iſt.“
„Ich gehe; aber niemals werde ich dieſen Augen⸗ blick vergeſſen,“ ſtammelte der Graf und eilte hinweg.
Als Bengtſon und Ellen allein waren, murmelte er mit dumpfer Stimme:
„Warum haben Sie mich daran verhindert, Gerechtigkeit zu uͤben?“
„Weil Gott Euch keine Befugniß hiezu gegeben hat.“— Ellen fuhr fort, milde, zu Herzen gehende Worte an ihn zu richten. Sie ſprach ſo lang und ſo warm, daß er endlich, ſchluchzend wie ein Kind, die Hand des jungen Mädchens ergriff und ſagte:
„Gott lohne es Ihnen, Mamſell Ellen, daß Sie meine Seele vor ewiger Verdammniß errettet haben. — Ich will jetzt zu meiner armen Brita heimgehen und dann vor Gott alle die böſen Gedanken, die in meiner Seele gewohnt haben, abbitten.“—
„Und Ihr werdet auch alle Gedanke fahren laſſen?“
„Ich will es verſuchen, denn Gottes Geiſt redet aus Ihnen.“
* Ellen faltete die Hände und ſchaute zum Himmel


