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Bauern ſein einziges Gut raubteſt, da Du ihm ſeinen theuerſten Schatz ſtahleſt? Oder glaubſt Du nicht, daß der Bauer ſo gut wie der Graf Herz und Ehrgefühl hat?— Meinteſt Du in deinem ſchamloſen Uebermuth, Du könneſt ungeſtraft das eine zermalmen, das andere mit Füßen treten, ſo betrogſt Du dich. Nein, Du ſollſt mir beides bezahlen.— Du ſollſt zu Aſche verzehrt werden, verſchwinden, ohne daß Jemand weiß, wohin Du gekommen biſt, und ein armer Bauer iſt es, welcher dir, zur Strafe für die Qualen, die Du über ihn und ſein unglückliches Weib gehäuft haſt, Leiden auferlegt, ſo grauſam, wie die ſeinigen ſind.“
Der Graf machte einen verzweifelten Verſuch, ſei⸗ nem Richter und Henker zu entkommen. Er flehte, er bot Bengtſon ſo viel Geld, als er nur haben wollte, wenn er ſeines Lebens ſchone. Er ſprach von der Strafe, welche den Mörder erwarte; aber Bengtſon packte ihn an der Schulter, hob ihn in die Höhe und rief, ihn ſo haltend und in ein wildes Hohngelächter ausbrechend:
„Kannſt Du mit deinen Bitten, Drohungen oder deinem Gelde meiner Tochter Leben, ihre Ehre wieder erkaufen oder ihre befleckte Seele reinigen?— Nein!— So begreife alſo, niedriger Verführer, daß Nichts vor meiner Rache dich retten kann.— Glaubſt Du ungeſtraft dein Spiel fortſetzen und Kummer und Schmach über die Pfarrersleute bringen zu dürfen, durch deinen Ver⸗ ſuch mit Ellen, dem Engel? Nein, ich bin es— der verarmte Bauer, der beſchimpfte Vater, welcher die Welt von deinem elenden Daſeyn befreien wird. Es gibt keine Rettung für dich, verſtehſt Du? keine Rettung.“
„Ihr irrt euch, Bengtſon,“ ſagte eine ſanſte, tiefernſte und bewegte Stimme hinter dem Bauern, und


