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Als er in ſein Schlafzimmer eintrat, warf er
ſich auf's Sopha, ohne ein einziges Wort auf alle
die freundlichen Fragen zu antworten, welche die alte
Dienerin an ihn richtete. Die düſter vor ſich hin⸗ ſtarrenden Augen hatten faſt etwas Wahnſinniges
in ihrem Ausdruck. Lange lag der arme Invalide
unbeweglich; plötzlich erhob er ſich haſtig und fragte die alte Nanny:
„Wann wird Zoé Dorbin heirathen?“
„Die Mutter Gottes ſchütze uns! iſt es deßhalb, daß er ſo übel zu Muthe iſt?“
„Stille, Nanny, antworte nur auf meine Frage.“
„Man ſagt, daß es in vier Tagen geſchieht. Die kleine Zo6 wird Marquiſin.“
„Verlaſſe mich.“
Der Ehecontrakt zwiſchen Marquis Charles de Beaupré und Zoé Dorbin ſollte unterſchrieben wer⸗ den. Zoé hatte gerade ihren Namen darunter geſetzt, als die Salonthüre haſtig aufgeriſſen und ein Be⸗ dienter, der den Weg verſperren wollte, bei Seite
geſchoben wurde. Der Lärm, welchen dieß verurſachte, 8
bewirkte, daß Aller Blicke ſich nach der Thüre richteten. Herein trat ein hochgewachſener Mann, welcher
trotz ſeinem hölzernen Bein mit ſicheren Tritten auf 3
Zoé zuſchritt. Bei ſeinem Anblick entfuhr ihr ein
Angſtruf und ſie wankte, fiel aber nicht, denn der


