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zwei, die ſich näherten. Gaſton, welcher durchaus
nicht wollte, daß bei ſeinem und Zoé's erſtem Be⸗
gegnen eine dritte Perſon anweſend ſei, zog ſich hinter eine Hecke zurück. Kaum war dieß geſchehen, als ein junges Weib, das ſich auf den Arm eines Mannes ſtützte, ſichtbar wurde.
Gaſton de Givré ſtarrte von ſeinem Verſteck aus die beiden Ankommenden mit einem Blick an, welcher bewies, daß er glaubte, er ſei das Opfer einer Täuſchung, oder daß ihn ſeine Augen betrögen.
„Ah! mein Gott,“ ſprach er vor ſich hin,„meine Gedanken und Gefühle ſind ſo mit Zoé beſchäftigt, daß ich ſie in jedem Weibe zu ſehen glaube, das ſich meinen Blicken zeigt, und darum glaube ich auch jetzt, daß es Zoé ſei!“
Gaſton ſtrich mit der Hand über die brennend heiße Stirne, als wenn er das Bild verſcheuchen wollte, welches er vor ſeiner Phantaſie ſpielen glaubte.
Indeſſen waren die eben Angekommenen bis zur Barriere herangetreten und ſtanden jetzt ganz nahe an der Hecke, welche Gaſton verbarg.
„Z06,“ ſprach der Mann, auf deſſen Arm das junge Weib ſich ſtützte,„man hat mir geſagt, daß Du ein Verhältniß mit einem gewiſſen Gaſton de Givré gehabt, welcher in den Krieg gegangen iſt; iſt das wahr? In dieſem Falle hätteſt Du mich betrogen, als Du ſagteſt, daß ich Deine erſte Liebe ſei.“
Bei dieſen Worten zitterte die Hecke, hinter wel⸗ cher Gaſton ſtand; aber die beiden Liebenden merkten es nicht.


