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welcher jetzt entſtand, hatte Ali mehreremale den küh⸗ nen Anführer gerettet. Endlich hörte man durch das Getöſe des Kampfes den Ruf:«Vive la France!- und ſiehe, auf den Mauern der Feſtung wehte wieder die franzöſiſche JFahne. Ein Kugelregen von der feind⸗ lichen Seite begrüßte dieſelbe und der kecke Kapitän de Givré ſtürzte zu Boden.
„Vorwärts, Kameraden!“ ertönte die Stimme des Gefallenen an ſeine Zuaven.
Rings um ihn her raſte ein wilder Kampf; denn der Feind machte einen letzten und verzweifelten Verſuch, die Franzoſen zurückzuwerfen, und ſo viel Verwüſtung als möglich in den Reihen der Sieger anzurichten. Als ſie Gaſton fallen ſahen und hörten, wie er, obgleich verwundet, mit lauter und deutlicher Stimme ſeine Leute aufmunterte, concentrirte ſich der Kampf um ihn.
Wie ein Fels ſtand Ali an der Seite des ge⸗ fallenen Führers. Jeden Hieb, der nach Gaſton ge⸗ führt wurde, ſtrafte Ali mit einem Todesſtoß. Als ſchließlich vier Säbelklingen zu gleicher Zett über de Givré geſchwungen wurden, warf Ali ſich wie ein Schild über ihn. Die eine Klinge hieb den Kopf des Arabers ab, die Andere verſenkte ſich in ſeine Bruſt; aber keine traf Gaſton. Einige Stunden darauf brachte man den Kapitän in das Lazareth. 3
Die verſtümmelte Leiche Ali's wurde mit den übrigen Gefallenen begraben.


