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Der Araber zuckte mit den Achſeln und antwor⸗ tete ganz ruhig:
„Warum Hand an Dein eigenes Leben legen? Der Tod trifft Dich ſchon, wenn Du ihn ſucheſt.“
„Er hat Dich nicht getroffen.“
„Er zögert nur. Wenn ich einen ſolchen Kame⸗ raden, wie Du biſt, vertheidigen kann, dann finde ich ihn ſchon. Man muß auch durch ſeinen Tod Nutzen zu ſtiften ſuchen. Erinnere Dich, daß ich Dir mein Leben ſchenke, wenn es das Deinige retten kann.“
Wieder wurde eine Schlacht geſchlagen, wieder ſollte eine Feſtung genommen werden, und der junge Zuavenkapitän Gaſton de Givré ſtand an der Spitze ſeiner Soldaten. Er kämpfte mit dem Muthe eines Löwen, obgleich er jetzt auf ſeinen linken Arm be⸗ ſchränkt war. Treu kämpfte der Araber Ali an ſeiner Seite. Der Kampf war ein verzweifelter und der Sieg lange unentſchieden. Der wilde und heftige Kampf der Zuaven gab endlich dem Streite eine ent⸗ ſcheidende Wendung, ſo daß die Truppen der Alliirten glaubten, auf einen glänzenden Sieg hoffen zu dürfen.
Es war eine Baſtion, die vom Feinde mit vieler Energie vertheidigt wurde und genommen werden mußte. Gaſton führte die Zuaven an, welche ſie an⸗ griffen. Auch jetzt wollte er der Erſte ſein, der ſie als Sieger beſtieg. Während des raſenden Kampfes,


