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„Sei Du Deinetwegen ruhig, Kamerad, Du wirſt ſchon finden, was Du ſucheſt, ſo gut wie ich; aber der Lohn, der Deiner dort zu Hauſe wartet, der wird ausbleiben.“
„Wie meinſt Du das?“
Der Araber heftete einen finſtern Blick auf den Franzoſen und antwortete:
„Kamerad, Du willſt mit Ehren gekrönt in Deine Heimath zurückkehren?“
„Ja wohl!“
„Und dort wirſt Du mit Liebe belohnt werden?“
„Auch das iſt wahr.“—
„Du verläßt Dich alſo auf die Treue eines Weibes?“
„Jd.“¹
„Suche dann lieber, wie ich, den Tod; dann wirſt Du nicht betrogen.“
„Was ſagſt Du! ich betrogen!“ rief Gaſton mit einem zuverſichtlichen Lächeln.
„Derjenige Mann, der ſich auf den Schwur der Treue eines Weibes verläßt, wird immer angeführt. Alles kannſt Du hier im Leben finden, nur keine Treue in der Bruſt eines Weibes.“
Ali ſchwieg und blickte düſter vor ſich hin.
Es entſtand eine Pauſe, während welcher Gaſton Z06˙s Portrait hervorzog, das er mit den Blicken eines wirklich Liebenden betrachtete, und je länger ſeine Augen auf dem ſchönen Bilde ruhten, deſto lauter pochte ſein Herz und Gaſton dachte:
„Giebt es irgend einen Preis, der hoch genug wäre für das Glück, ſie zu beſitzen? O, Du meine


